Condition Monitoring – mobil und stationär für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
In der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist technische Verfügbarkeit kein Komfort – sie ist Voraussetzung. Ob mobile Gefechtsfahrzeuge, maritime Systeme, Luftfahrteinheiten oder stationäre Energie- und Hydraulikanlagen: Der Zustand von Fluiden entscheidet maßgeblich über Funktion, Sicherheit und Lebensdauer komplexer Systeme. Condition Monitoring schafft hier Transparenz – mobil im Feld und stationär im Dauerbetrieb.
Transparenz im Ölkreislauf – Risiken frühzeitig erkennen
Hydraulik- und Schmieröle sind hochbelastete Betriebsstoffe. Partikel, Wasser, Oxidation und Additivabbau wirken schleichend – oft ohne sichtbare Symptome. Die Folgen reichen von Leistungsverlust bis zum ungeplanten Systemausfall. Über 80 % der Hydraulikausfälle sind auf Partikelverunreinigungen zurückzuführen.
Durch gezieltes Condition Monitoring werden kritische Parameter kontinuierlich oder periodisch überwacht:
- Reinheitsklassen gemäß ISO 4406 / NAS 1638
- Wassergehalt und relative Feuchte
- Partikelanzahl und -größe
- Viskosität und Ölalterung
- Verschleißindikatoren
Vorteile für die militärische Systemtechnik
Erhöhte Systemverfügbarkeit
Verlängerte Öl- und Komponentenstandzeiten
Reduzierte Wartungs- und Instandsetzungskosten
Minimierte Ausfallrisiken im Einsatz
Nachhaltige Nutzung von Betriebsstoffen
Beitrag zu modernen Lifecycle-Strategien im Defence-Sektor
Messtechnik – Produkte für die Defence-Anwendung
Optische Partikelzähler – kontinuierliche Online-Messung
MP Filtri ICM 2.0 – Inline-Partikelzähler mit LED-Messtechnik
Argo-Hytos OPCOM Partikelzähler
Ölzustandssensoren – Echtzeitüberwachung von Hydraulikflüssigkeiten
CML4 – Das portable Condition-Monitoring-Gerät für den Feldeinsatz
LOQS Ölqualitätssensor
Argo-Hytos LubCos H2O+ II
Stationäres Condition Monitoring – Dauerhafte Systemüberwachung
Für stationäre Anlagen oder dauerhaft betriebene Systeme bietet stationäres Condition Monitoring eine kontinuierliche Überwachung kritischer Parameter. Frühwarnindikatoren ermöglichen:
Trendanalysen über den Ölzustandsverlauf
Zustandsbasierte Wartung (Condition-Based Maintenance)
Vermeidung ungeplanter Ausfälle
Verlängerung von Öl- und Komponentenstandzeiten
Das Ergebnis ist ein strukturiertes, datenbasiertes Fluidmanagement, das Wartungszyklen optimiert und Ressourcen gezielt einsetzt.
Fluidmanagement als strategischer Faktor
Ein ganzheitliches Fluidmanagement verbindet regelmäßige Ölanalysen, Online- und Offline-Messsysteme, mobile Diagnoseeinheiten sowie Dokumentation und Trendbewertung. So entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Instandhaltung, Lifecycle-Planung und logistische Versorgung.





